♥ Winkelturm Wuppertal ♥

Mein ganz großes Schätzken in der Stadt auf einem ehemaligen Friedhof schlummert vor sich hin. Ich hätte ihn gerne als Luftschutzmuseum !!!! Aber leider vermietet...

Den für den zivilen Luftschutz konzipierte Winkelturm  Kenn-Nummer RL 3-40 / 1 war für 500 Personen entwickelt. Der Luftschutzturm ähnelt äußerlich einen Zombeckturm . Es ist definitiv ein Winkelturm !!!

Winkelturm an der Else-Lasker-Schüler-Straße

Der schönste Bunker in der Stadt ist der 21 m hohe Winkelturm an der Else-Lasker-Schüler-Straße in Elberfeld. Wie er von Innen aussieht möchte ich auch gerne wissen.

Luftbild vom Winkelturm

Er gehört der Stadt Wuppertal, ist jedoch vermietet und dient als Lager

hier ein ehemaliger Treppenabgang zum LS-Raum


Das Schild an der Außenwand beweist die Bauart


Haupteingangstür

Ein Eingang wurde vermauert


AUSFÜHRLICHER BERICHT ÜBER DIESEN LETZTEN VON 3 WINKELTÜRMEN FOLGT. DESWEITEREN WERDE ICH VERSUCHEN, DEN DENKMALSCHUTZ FÜR DIESEN TURM ZU BEANTRAGEN !!!!

In Solingen fanden wir genau den baugleichen Winkelturm und haben ihn von Innen sehen dürfen.


Winkelturm Peter-Knecht-Straße, Solingen


Auf dem heutigen Gelände des Spar- und Bauvereins Solingen eG in der Peter-Knecht-Straße, jetzt umbenannt in die Max-Leven-Gasse, befindet sich der Winkelturm am Neumarkt, der baugleich mit dem Winkelturm in Wuppertal an der Unterstraße ist. Er wurde in den Jahren 1939/40 von dem Architekt Franz Brüggemann und der Duisburger Firma Winkel&Co.errichtet.


 Seine Außenwand hat eine Stärke von ca. eineinhalb Metern.

 In seinem Inneren besteht der Bunker aus zwei spiralförmig und gegenläufig eingesetzten Treppen.

Auf den Bänken, die auf der Außenseite der Treppen montiert waren,( man kann einige davon noch sehen) konnten bis zu 500 Menschen Platz finden.

Viele Relikte aus vergangenen Tagen, sind in diesem Winkelturm zu bestaunen.

Drägerwerk Lübeck Ventil

Wie eingebrannt hing die alte Luftschutzregelung noch im Flur

Alte Inschrift


von aussen

 Diese Treppenkonstruktion verleiht dem Gebäude eine zusätzliche Stabiliät gegen Erschütterung

 Der Luftschutzbunker ist heute ein kleines Lager. Von einem Abriss der fast 2 Mio Euro kosten würde, wird abgesehen, da dieser zu kostenintensiv wäre.
Herzlichen Dank an Wolfgang, der uns erlaubte, den Bunker von innen zu fotografieren.




DECKUNGSGRABEN WUPPERTAL



Ein schön einsam gelegener Deckungsgraben mit 2 Eingängen haben wir besucht und fotografisch festgehalten. Er ist total zugemüllt . Unglaublich wie manche Menschen versuchen, ihren Schrott illegal zu entsorgen. Nähere Infos nachdem wir das Objekt vermessen und ausrecherchiert haben.











DANKE AN FRANK FÜR DIE ENTDECKUNG !!!!


TIEFBUNKER NEUMARKT

Quelle=    http://www.wz-newsline.de/?redid=384464


Neumarkt: Bunker-Einstieg in der Kritik

Noch führen zwei Eingänge in den nach wie vor erhaltenen Schutzraum. Bald soll einer „unsichtbar“ gemacht werden – und im Ernstfall wieder zur Verfügung stehen. Elberfeld. Klappe zu, Affe tot? Nein, so leicht will und darf es sich das Ressort Straßen und Verkehr nicht machen, wenn es den Bunkereinstieg neben dem Neumarktbrunnen schließt. Tatsächlich gibt es zwar einen zweiten Zugang zur weitläufigen Schutzanlage unter der Elberfelder City – doch falls Deutschland je wieder in ein Kriegsgeschehen verwickelt würde, müssten beide Abstiege ins Unterirdische zur Verfügung stehen. Brunnen gereinigt – Bunker-Zugang in der Kritik Für die Bezirksvertretung (BV) Elberfeld war solch tiefschürfender Einblick Neuland, und so wurden im Sitzungssaal erst einmal die Fenster aufgesperrt, um einen Blick auf den Brunnen und seinen direkten, wenig repräsentativen Nachbarn zu werfen: Ach ja, da also! In der Tat: der „brunnennahe Bunkerabgang“, wie er im Amtsdeutsch heißt, ist gerade so ein innenstädtischer Fleck, den man gerne mal im Geiste ausblendet. Das gilt um so mehr, seitdem der Neptunbrunnen gereinigt ist und eine abendliche Beleuchtung erhalten hat, die die allerschönste vorweihnachtliche Stimmung zaubert. Wer dann aber den Stein des Anstoßes gleich daneben erst einmal wahrnimmt, kann schnell ins Grübeln geraten. Die Installation eines unverstandenen Künstlers? Ein Laufstall vor der Vollendung? Ein geschlossenes Pissoir? Oder nur eine Stütze für die Apfelsinenkisten, die Marktbeschicker dort bis zum Eintreffen der Müllabfuhr deponieren? Schutzräume Neumarkt Früher gab es diverse Schutzräume in Wuppertal – die Zahl von gut 350 ist überliefert: Dazu zählten Hochbunker wie der am Platz der Republik oder auch Tiefbunker wie unter dem Brausenwerth. Mittlerweile sind die Bunker als Schutzräume aufgegeben.Der Bunker vor dem Elberfelder Rathaus erinnert an die 60er Jahre. Die Gänge ziehen sich unter dem Markt entlang, es gibt Holzbänke und Abgänge zu mehr als 40 Räumen. 450 Personen konnten unter dem Neumarkt Schutz finden. (gör) Was immer der Einzelne als Ergebnis dieses Rätselns ermitteln mag, in jedem Fall verdient der Bunkerabgang seinen Namen. Nun hat der Zufall in Gestalt eines unvorsichtigen Verkehrsteilnehmers der Stadt die Versicherungssumme von 1800 Euro beschert. Mit dem Geld will die Stadt weniger den entstandenen Schaden beheben als vielmehr, so die Planung des Ressorts Straßen, es als Teilsumme für die Schließung des Abgangs nutzen. Diese aber soll optisch ansprechend und mit Blick auf einen eventuell nahenden Krieg so beschaffen sein, dass eine erneute Öffnung des Abgangs als Option belassen bleibt. Auch müsse das Pflaster eine Belastung von bis zu 60 Tonnen aushalten – das läuft laut Verwaltung auf Kosten von 8500 Euro hinaus. Die BV sicherte im Vorgespräch die Unterstützung der Planung zu. Sie mahnte allerdings an, auch die Marktbeschicker um finanzielle Beteiligung an den Bauarbeiten zur Aufwertung des Platzes zu bitten.

Innenaufnahmen

Der schöne authentische Tiefbunker ist mein Favorit für ein Bunkermuseum. Es ist so gut wie alles in ihm erhalten. Eigenartig im Kreis angelegter Bunker. Die Inschriften an den Wänden, sowie an den Türen sind erhalten geblieben. Das perfekte Museum !






hier geht es in Richtung Waschraum







technische Typenschilder





hier geht es in die Kochküche hinein







hier der ehemalige verschlossene Eingang. Die Wände sind die gleichen, wie die im Rathaus. Zwischen den Treppen war eine Bunkertür, wie man erkennen kann.



Das ganz besondere in diesem Tiefbunker ist die komplette Inschriftenserie an den Wänden. Die schönste Inschrift, verteilt über die ganze Wand im Filterraum, ist die Betriebsvorschrift fü die Wasserversorgung:



















Ein Video von einr Exkursion findet Ihr hier:

VIDEO

weitere Dokumentationen in Form von Bild und Ton folgen....



HOCHBUNKER SCHUSTERSTRAßE WUPPERTAL




er wird für Bands als Proberäume genutzt

Infos folgen




ES WAR EINMAL EIN HOCHBUNKER...

Laut Unterlagen der Luftschutzliste , existierte Am Pfaffenhaus in Wuppertal auf dem Katernberg noch ein Hochbunker. Daß er zu einem Wohnhaus umgebaut wurde, erschwerte natürlich die Suche. Gefunden haben wir ihn dann an der Metzmachers Rath Straße Nr. 24. Man kann sehr gut die Splitterschutzeingänge von damals erkennen, ebenso die massiven Wandstärken, wenn man in die Fenster schaut. Eine Firma hat ihn dann umgebaut. Ein Bauherr in Wuppertal hatte die Idee, einen alten Bunker zum Wohnhaus umzugestalten. Sie haben mit Seilsägetechnik die bis zu 1,30 m dicken Wände und bis zu 1,80 m dicken Decken aufgeschnitten für große Fenster und für das neue Treppenhaus. Im 1. Bauabschnitt waren besondere Schutzmaßnahmen zu treffen, da daß Untergeschoß noch belegt war. Das Ergebnis zeigt deutlich: Ein total neues Wohnhaus.

ICH SUCHE ALTE AUFNAHMEN VOM BUNKER!!!











HOCHBUNKER ROTT IN BARMEN







Während des Zweiten Weltkriegs galt die Stadt Wuppertal als Luftschutzort 1.Ordnung. Das heißt, daß mit dem Bunkerbau direkt nach dem Führer-Soforterlass im Jahre 1940 begonnen wurde. Der Bunkerbau in Wuppertal wurde in drei Wellen unterteilt und der hier gezeigte Hochbunker stammt aus der zweiten Welle von 1942. Ebenfalls aus der zweiten Luftschutzbauwelle stammen noch die Hochbunker an der Siedlungsstraße, am Platz der Republik und der Baugleiche Bunker an der Schusterstraße.
Der Hochbunker befindet sich in Wuppertal-Rott, einem Stadtteil von Barmen. Er wurde in den Jahren 1942/1943 erbaut und hat genau wie sein Zwillingsbruder in Elberfeld sieben Etagen. Der Hochbunker hat eine quadratische Grundfläche von 20 mal 20 Metern. Seine Höhe beträgt 21, 50 Meter. Im Erdgeschoss befinden sich zwei angebaute Eingänge aus 60 Zentimetern Stahlbeton , die jeweils eine Gasschleuse beherbergen. Die Wandstärke des Bunkers beträgt rundherum 1,10 Meter. Die betonierte Abschlussdecke ist 1,40 Meter stark. Jedes der 7 Stockwerke hat eine Innenhöhe von 2.70 Meter, wobei die Zwischendecken eine Stärke von jeweils 25 Zentimetern aufweisen.
Der Hochbunker ist noch in der originalen Farbe erhalten geblieben und steht seit geraumer Zeit leer liegt nun aber in Privatbesitz.



weitere Bunker aus der Stadt folgen...