Hochbunker Schwelmer Straße in Langerfeld
Etwas sehr erfreuliches und unglaubliches zu der Bunkerbaustelle:Es gibt eine Livecam direkt vom Friseur gegenüber !
Wer die Bauarbeiten also live verfolgen möchte, ohne ständig hinfahren zu müssen, kann bis zum 15. Mai die Bauarbeiten am Bunker hier live beobachten.
http://www.schmidt-schnitt.de
Tolle Sache das

WDR BERICHT vom 29.04.10 HIER:
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/04/29/lokalzeit-bergisches-land-bunker-wird-altenzentrum.xml


DIESER HOCHBUNKER WIRD ZU EINEM SENIORENHEIM UMGEBAUT. BAUARBEITEN HABEN BEGONNEN !
AKTUELLE BAUSTELLENFOTOS GANZ UNTEN !
Artikel WZ vom 22.04.10
FOTOS UND VIDEOS VON MIR ZUSAMMENGEFASST HIER:
VIDEO
INNENAUFNAHMEN DES BUNKERS

Was unmöglich erscheint, ist wahr geworden. Der Hochbunker wird nun für Senioren ein neues Zuhause. Die Fa. P&Z, die auch den Bunker am Platz der Republik abgerissen hat, ist nun auch für diesen Wuppertaler Hochbunker zuständig. 68 Jahre steht der Bunker nun schon in der Schwelmer Straße. Damals hat er Menschen das Leben vor den Bombenangriffen gerettet, heute wird er demnächst ein umfunktioniertes Seniorenheim. Ich suche auf diesem Wege Zeitzeugen, die damals in diesem Hochbunker Schutz gesucht haben und interessiere mich vor allem dafür, was die Zeitzeugen zu einem geplanten Seniorenheim sagen. Ich werde den Umbau weiter verfolgen und fotografisch festhalten. Hier noch letzte Bilder aus dem Inneren des Bunkers mit vielen Relikten, die zum Verschrotten viel zu schade sind. Gerne nehme ich Relikte aus diesem Bunker für eine Luftschutzausstellung an.



Im Jahr 1942 ist der Bunker fertiggestellt worden.
Der Hochbunker ist 26,70 Meter lang, 14,5 Meter hoch und 15 Meter breit. Die Wände, die Decken und das Fundament sind aus Stahlbeton.
Maximal 670 Personen hatten im Schutzraum Platz (372 Liegeplätze und 298 Sitzplätze)
Nach Ende des Krieges diente der Bunker vor allem Flüchtlingen und Obdachlosen als Unterkunft. Ganze Familien zogen in einen der vielen rund 12 Quadratmeter großen Schutzräumen und versuchten, sich ein wenig wohnlich einzurichten. Reste alter Tapeten in einigen Räumen zeugen von diesen Bemühungen
Der Hochbunker ist 26,70 Meter lang, 14,5 Meter hoch und 15 Meter breit. Die Wände, die Decken und das Fundament sind aus Stahlbeton.
Maximal 670 Personen hatten im Schutzraum Platz (372 Liegeplätze und 298 Sitzplätze)
Nach Ende des Krieges diente der Bunker vor allem Flüchtlingen und Obdachlosen als Unterkunft. Ganze Familien zogen in einen der vielen rund 12 Quadratmeter großen Schutzräumen und versuchten, sich ein wenig wohnlich einzurichten. Reste alter Tapeten in einigen Räumen zeugen von diesen Bemühungen
Schon bald nach
Kriegsbeginn fing man auch in Langerfeld an, Pläne für den Schutz der
Bevölkerung vor feindlichen Bomben zu machen. So erteilte der
Bürgermeister mit Bauschein Nr.22/1941 am 13. Februar 1941 die
Erlaubnis, in der Schwelmer Straße einen Bunker zu errichten.

Der Plan sah vor, neben einem EG und drei
Obergeschossen als Luftschutzraum ein viertes Obergeschoss als
aufgebautes Wohngeschoss zu errichten.
In den vier Luftschutzgeschossen wurden insgesamt 372 Liegestellen und 298 Banksitze vorgesehen. Für die 670 Personen gab es 28 Toiletten, 18 Waschbecken und pro Etage eine Teeküche.

In den vier Luftschutzgeschossen wurden insgesamt 372 Liegestellen und 298 Banksitze vorgesehen. Für die 670 Personen gab es 28 Toiletten, 18 Waschbecken und pro Etage eine Teeküche.

Die Betonwände haben ein Außenmaß von 1,10 m. Im
Inneren sollte die Fußböden und Wände in den Treppenhäusern, Fluren ,
Wasch- und Toilettenanlagen mit Plattenbelägen versehen werden. Das
wurde aber zurückgewiesen.

Im September 1941 wude
bekannt gegeben, daß im Bunker eine Lautsprecher-Befehlsanlage
eingerichtet würde.Durch diese Anlage könnten Befehle oder beruhigende
Hinweise gegeben werden, die über im Treppenhaus angebrachte
Lautsprecher alle im Gebäude befindlichen Menschen erreichten.
Am 8. Januar 1942 erfolgte die Rohbauabnahme des Bunkers. Es wurden 225 t Eisen, 5250 t Kies und Sand, 610 t Splitt und 1300 t Zement verarbeitet.
Am 8. Januar 1942 erfolgte die Rohbauabnahme des Bunkers. Es wurden 225 t Eisen, 5250 t Kies und Sand, 610 t Splitt und 1300 t Zement verarbeitet.

Bis zum Kriegsende hat der Bunker vielen Menschen
das Leben gerettet. Er wurde nur einmal leicht getroffen, auf der
Rückseite im Obergeschoss.
Nach dem Krieg 1950 wurde der Bunker wie der am Platz der Republik als Notunterkunft benutzt. Aus dieser zeit sieht man noch die Versuche, mit Tapete die kargen Räume etwas wohnlicher zu gestalten.
Nach dem Krieg 1950 wurde der Bunker wie der am Platz der Republik als Notunterkunft benutzt. Aus dieser zeit sieht man noch die Versuche, mit Tapete die kargen Räume etwas wohnlicher zu gestalten.

Danach diente der Bunker
für verschieden Firmen als Lager.
2007 hat eine in Norddeutschland ansässige Gesellschaft den Bunker gekauft. Dort sollen auf vier Ebenen jetzt 14 barrierefreie Wohnungen für Senioren von ca. 60 bis 70 qm entstehen.
2007 hat eine in Norddeutschland ansässige Gesellschaft den Bunker gekauft. Dort sollen auf vier Ebenen jetzt 14 barrierefreie Wohnungen für Senioren von ca. 60 bis 70 qm entstehen.







DIESE FOTOS BUNKER LANGERFELD
STAMMEN VON HERRN TRUNDELBERG, VIELEN DANK !!!
BAUSTELLENFOTOS (Stand Ende April 2010)
Ich war vor Ort und habe mir die Baustelle angeschaut. Die Arbeiten der Fa. P+Z wurden von hinten begonnen. Man kann in die Etagen schauen. Für viele das erste Mal, ihn auf so eine Art und Weise "durchsichtig" aussehen zu lassen.
Der Bunkerabriss am Ostersbaum ist noch garnicht so lange her. Die gleiche Firma steht nun wieder vor einem Wuppertaler Hochbunker. Nur dieses mal ist es ein anderes Gefühl. Er wird nicht abgerissen, er wird genutzt. Ein besseres Gefühl ;-)


BAUSTELLENFOTOS (Stand Ende April 2010)
Ich war vor Ort und habe mir die Baustelle angeschaut. Die Arbeiten der Fa. P+Z wurden von hinten begonnen. Man kann in die Etagen schauen. Für viele das erste Mal, ihn auf so eine Art und Weise "durchsichtig" aussehen zu lassen.
Der Bunkerabriss am Ostersbaum ist noch garnicht so lange her. Die gleiche Firma steht nun wieder vor einem Wuppertaler Hochbunker. Nur dieses mal ist es ein anderes Gefühl. Er wird nicht abgerissen, er wird genutzt. Ein besseres Gefühl ;-)
Fortsetzung folgt......